Der Kruckenbergzug mit Maybach GO 6 Motor – Ein Meilenstein in der Geschichte der Hochgeschwindigkeitszüge | The Kruckenberg Train with Maybach GO 6 Engine – A Milestone in High-Speed Train History (Ger | Eng)

Der Kruck­en­bergzug mit May­bach GO 6 Motor – Ein Meilen­stein in der Geschichte der Hochgeschwindigkeitszüge

In der lan­gen Geschichte der May­bach-Motoren­bau GmbH (1918−1966) find­en sich in allen Epochen tech­nis­che Entwick­lun­gen von Karl May­bach, die für den Eisen­bah­n­verkehr rev­o­lu­tion­ierten. Im Beson­deren sind hier die Schnell­trieb­wa­gen der Deutschen Reichs­bahn, die zwis­chen 1932 und 1951 in Betrieb waren, her­vorzuheben. Sie sind Parade­beispiele für die erfol­gre­iche Inte­gra­tion von May­bach-Tech­nolo­gie im Eisen­bahnsek­tor. So set­zte etwa der Schnell­trieb­wa­gen SVT 137 155, auch bekan­nt als Kruck­en­bergzug, neue Maßstäbe in der Geschichte deutsch­er Hochgeschwindigkeit­szüge. Der 1938 gebaute Trieb­wa­gen vere­inte mod­ern­ste Antrieb­stech­nik mit rev­o­lu­tionär­er Aero­dy­namik und kündigte in den 1930er Jahren ein­drucksvoll eine neue Ära der Eisen­bah­n­mo­bil­ität an.

Der von der „Flug­bahn-Gesellschaft“ und „West-Wag­gon Köln“ entwick­elte Leicht­bau-Schnell­triebzug SVT 137 155. Foto: Samm­lung Wil­helm und Karl May­bach Stiftung.

Beson­ders bemerkenswert ist dabei die Rolle der May­bach-Motoren­bau GmbH, deren leis­tungsstarke und zuver­läs­sige Diesel­mo­toren den Zug erst zu seinen beein­druck­enden Geschwindigkeit­en befähigten. Die Entwick­lung des Kruck­en­bergzugs ste­ht exem­plar­isch für den Ein­fluss der May­bach-Inge­nieurkun­st auf die Mobil­itäts­geschichte und den tech­nis­chen Fortschritt im Schienenverkehr.

Der SVT 137 155 ent­stand in ein­er Zeit, in der die Eisen­bah­nin­dus­trie neue Wege suchte, um Geschwindigkeit und Effizienz im Schienen­verkehr zu steigern. Der Inge­nieur Franz Kruck­en­berg set­zte dabei auf eine aero­dy­namis­che Fahrzeugkon­struk­tion für Eisen­bahn-Trieb­wa­gen, die sich bere­its in der Luft­fahrt bewährt hat­te. Ein ein­drucksvolles Beispiel hier­für war der welt­bekan­nte „Kruck­en­berg-Schienen­zep­pelin“ von 1929 mit seinem spek­takulären Propellerantrieb.

Für die Real­isierung sein­er Vision eines Serien-Hochgeschwindigkeit­szugs mit Achsantrieb war Kruck­en­berg jedoch auf Motoren angewiesen, die sowohl äußerst leis­tungsstark als auch betrieb­ssich­er sein mussten – Motoren von so hoher tech­nis­ch­er Präzi­sion, wie sie damals nur von Karl May­bach kon­stru­iert und von der May­bach-Motoren­bau GmbH in Friedrichshafen hergestellt wur­den. Im Kruck­en­bergzug kam der wassergekühlte Sech­szylin­der-Vier­takt-Diesel­mo­tor vom Typ „GO 6“ zum Ein­satz, der mit ein­er Leis­tung von 600 PS für dama­lige Ver­hält­nisse beein­druck­end war.

Motor Typ „GO 6“ der May­bach-Motoren­bau GmbH Friedrichshafen. Bei dem Motor han­delt es sich um die ersten schnel­l­laufend­en Diesel­mo­toren mit großer Leis­tung über 600 PS, die mit speziellen Getrieben auch im Wagenkas­ten ein­er Loko­mo­tive einge­baut wer­den kon­nten. Foto: Rolls-Royce Pow­er Sys­tems AG.

Auf Anre­gung Franz Kruck­en­bergs wur­den die May­bach-Motoren nicht wie üblich über dem Drehgestell, son­dern in die vorderen Wagenkästen (Wagen­spitze) ver­baut. Nur so soll­ten Geschwindigkeit­en von über 200 km/​h erre­icht wer­den kön­nen – eine Annahme, die sich als richtig erwies. Doch die enorme Motor­leis­tung und die dadurch entste­hen­den Rol­lkräfte führten zu wieder­holten Schä­den an den Drehgestellen, die während der Probe­fahrten zu katas­trophalen Unfällen hät­ten führen kön­nen. Im Juli 1938 brach sog­ar die Treibrad­welle am Drehgestell, nach­dem die Rad­sat­zlager durch die hohe Motor­leis­tung über­hitzten. Heute kaum vorstell­bar: Franz Kruck­en­berg und seine Inge­nieure hiel­ten den­noch an ihrem Reko­rd­vorhaben fest – und auch das Ver­such­samt der Deutschen Reichs­bahn stellte das Pro­jekt nicht ein.

Am 23. Juni 1939, ein Jahr nach dem gefährlichen Zwis­chen­fall, trat der Kruck­en­bergzug seine Reko­rd­fahrt an – ein Ereig­nis, das in die Eisen­bah­ngeschichte einge­hen sollte. Auf der Strecke zwis­chen Ham­burg und Berlin erre­ichte der Zug eine Geschwindigkeit von 215 km/​h – eine damals sen­sa­tionelle Leis­tung, die maßge­blich durch die May­bach-Tech­nik ermöglicht wurde. Mit an Bord war auch der May­bach-Mon­tagein­spek­tor Max Stark, der die Leis­tungsüber­tra­gung von den May­bach-Motoren auf die Treibrad­sätze überwachte.

Kruck­en­bergzug mit Schriftzug „215 km/​H“. Im Bild Max Stark mit ein­er Del­e­ga­tion des Ver­such­samts Grün­felde der Deutschen Reichs­bahn. Foto: Samm­lung Wil­helm und Karl May­bach Stiftung.

Die May­bach-Hochleis­tungsmo­toren bewiesen nicht nur ihre Zuver­läs­sigkeit unter extremen Belas­tun­gen, son­dern unter­strichen ein­mal mehr die Inno­va­tion­skraft der May­bach-Motoren­bau GmbH im Bere­ich der Schienen­fahrzeuge. Doch die Reko­rd­fahrt des Kruck­en­bergzugs war mehr als nur ein tech­nis­ch­er Erfolg – sie spiegelte ein­drucksvoll die dama­lige Fasz­i­na­tion für Geschwindigkeit und den schein­bar all­ge­gen­wär­ti­gen Pio­niergeist des May­bach-Motoren­baus zu Lande, zu Wass­er und in der Luft wider. Nur zwei Tage nach der spek­takulären Reko­rd­fahrt brachen erneut Teile am Drehgestell, sodass die Ver­ant­wortlichen nun doch von weit­eren Ver­suchs­fahrten Abstand nehmen und das Pro­jekt ein­stellen mussten. Infolge des Zweit­en Weltkriegs und der Wirren der Nachkriegszeit wurde der Kruck­en­bergzug SVT 137 155 schließlich schrit­tweise abgewrackt. Heute sind die Über­reste des Kruck­en­bergzugs mit dem May­bach-GO-6-Motor im Verkehrsmu­se­um Dres­den ausgestellt.

Triebkopf (Frag­ment) mit May­bach GO 6 Motor im Verkehrsmu­se­um Dres­den. Foto: Peter S. (CC BY 3.0)

Die Erfahrung von May­bach im Bau leis­tungs­fähiger Trieb­wa­gen­mo­toren zeigte sich bere­its 1933 im soge­nan­nten „Fliegen­den Ham­burg­er“ (SVT 877), dem ersten Schnell­trieb­wa­gen Deutsch­lands für den Hochgeschwindigkeitsverkehr. Mit seinem ele­gan­ten Design und der Fähigkeit, hohe Geschwindigkeit­en nahezu müh­e­los zu erre­ichen, wurde er in den 1930er-Jahren zum Inbe­griff der Eisen­bah­n­mo­bil­ität der Zukun­ft. Denn die Fahrten des „Fliegen­den Ham­burg­ers“ faszinierten nicht nur durch Geschwindigkeit, son­dern auch durch die per­fek­te Sym­biose aus Tech­nik, Design und Komfort.

Der „Fliegende Ham­burg­er“ war bere­its mit May­bach-Motoren vom Typ „GO 5“ aus­ges­tat­tet – jenen Motoren, die später als weit­er­en­twick­elte „GO 6“ im Kruck­en­bergzug zum Ein­satz kamen. Bei sein­er Jungfer­n­fahrt erre­ichte der „Fliegende Ham­burg­er“ eine Höch­st­geschwindigkeit von 160 km/​h und bewies damit ein­drucksvoll, dass die Entwick­lung der May­bach-Eisen­bah­n­mo­toren das Ende der Dampfloko­mo­tive ein­läutete. Eisen­bahn-Ken­ner wis­sen jedoch, dass die May­bach-Motoren­bau GmbH zusam­men mit der Eisen­bahn-Verkehrs-AG Wis­mar (EVA) bere­its 1923 einen ersten Trieb­wa­gen mit Diesel­mo­tor vorstellte und damit früh das Ende der Dampflokzeit ankündigte. Die Deutsche Reichs­bahn kaufte damals mehrere EVA-May­bach-Trieb­wa­gen. Die tech­nis­chen Errun­gen­schaften des Fliegen­den Ham­burg­ers und des Kruck­en­bergzugs bilde­ten schließlich die Grund­lage für zahlre­iche spätere Entwick­lun­gen im Hochgeschwindigkeitssek­tor. Der Ein­satz leis­tungsstark­er Diesel­mo­toren in Kom­bi­na­tion mit aero­dy­namis­chen Fahrzeugstruk­turen fand weltweit Beach­tung. Viele der beim Kruck­en­bergzug getesteten tech­nis­chen Konzepte flossen in spätere Gen­er­a­tio­nen von Trieb­wa­gen ein, darunter die berühmten VT 08 und später die Inter­ci­ty-Diesel­trieb­wa­gen der 1970er-Jahre. Der SVT 137 155 war damit nicht nur ein Reko­rdzug, son­dern ein entschei­den­der Schritt in der Evo­lu­tion des Hochgeschwindigkeitsverkehrs. Ohne die Motorentech­nik der May­bach-Motoren­bau GmbH wäre diese weg­weisende Entwick­lung in der Mobil­itäts­geschichte der Eisen­bahn nicht möglich gewesen.




The Kruck­en­berg Train with May­bach GO 6 Engine – A Mile­stone in High-Speed Train History

Through­out the long his­to­ry of May­bach-Motoren­bau GmbH (1918 – 1966), Karl Maybach’s tech­ni­cal inno­va­tions rev­o­lu­tionised rail trans­port in every era. In par­tic­u­lar, the high-speed rail­cars of the Deutsche Reichs­bahn, which were in ser­vice between 1932 and 1951, stand out as prime exam­ples of the suc­cess­ful inte­gra­tion of May­bach tech­nol­o­gy in the rail­way sec­tor. One such exam­ple is the high-speed rail­car SVT 137 155, also known as the Kruck­en­berg Train, marks a sig­nif­i­cant mile­stone in the his­to­ry of Ger­man high-speed rail. Built in 1938, this rail­car com­bined state-of-the-art propul­sion tech­nol­o­gy with rev­o­lu­tion­ary aero­dy­nam­ics, herald­ing a new era of rail­way mobil­i­ty in the 1930s.

The light­weight high-speed rail­car SVT 137 155, devel­oped by the „Flug­bahn-Gesellschaft” and „West-Wag­gon Köln”. Pho­to: Wil­helm and Karl May­bach Foun­da­tion Collection.

Par­tic­u­lar­ly remark­able was the role of May­bach-Motoren­bau GmbH, whose pow­er­ful and reli­able diesel engines enabled the train to reach impres­sive speeds. The devel­op­ment of the Kruck­en­berg Train exem­pli­fies the influ­ence of May­bach engi­neer­ing on mobil­i­ty his­to­ry and tech­no­log­i­cal advance­ments in rail transport.

The SVT 137 155 was con­ceived at a time when the rail­way indus­try was explor­ing new ways to enhance speed and effi­cien­cy. Engi­neer Franz Kruck­en­berg focused on an aero­dy­nam­ic vehi­cle design for rail­cars, inspired by prin­ci­ples already proven in avi­a­tion. A strik­ing exam­ple of this approach was the world-famous „Kruck­en­berg Rail Zep­pelin” of 1929, which fea­tured a spec­tac­u­lar pro­peller drive.

How­ev­er, to real­ize his vision of a high-speed train with axle dri­ve for series pro­duc­tion, Kruck­en­berg need­ed engines that were not only excep­tion­al­ly pow­er­ful but also high­ly reli­able engines of such tech­ni­cal pre­ci­sion as only Karl May­bach could design and the May­bach-Motoren­bau GmbH in Friedrichshafen could man­u­fac­ture at the time. The Kruck­en­berg Train was equipped with the water-cooled six-cylin­der four-stroke diesel engine of the „GO 6“ type, deliv­er­ing an impres­sive 600 horse­pow­er for that era.

Engine type „GO 6” by May­bach-Motoren­bau GmbH, Friedrichshafen. This engine rep­re­sents the first high-speed diesel engines with a pow­er out­put exceed­ing 600 horse­pow­er, which could also be installed in the locomotive’s car­riage box with spe­cial trans­mis­sions. Pho­to: Rolls-Royce Pow­er Sys­tems AG.

At Kruckenberg’s sug­ges­tion, the May­bach engines were not installed above the bogies as was cus­tom­ary but instead posi­tioned in the front sec­tions of the train cars (train nose). This was the only way to achieve speeds exceed­ing 200 km/​h a the­o­ry that proved cor­rect. How­ev­er, the immense engine pow­er and the result­ing rolling forces led to repeat­ed dam­age to the bogies, which could have caused cat­a­stroph­ic acci­dents dur­ing test runs. In July 1938, the dri­ve axle on the bogie even broke after the wheelset bear­ings over­heat­ed due to the high engine pow­er. Unimag­in­able by today’s stan­dards: despite this, Franz Kruck­en­berg and his engi­neers remained com­mit­ted to their record attempt and even the test­ing depart­ment of the Deutsche Reichs­bahn did not aban­don the project.

On June 23, 1939, one year after the dan­ger­ous inci­dent, the Kruck­en­berg Train embarked on its record-break­ing run an event that would go down in rail­way his­to­ry. On the route between Ham­burg and Berlin, the train reached a speed of 215 km/​h an aston­ish­ing achieve­ment at the time, made pos­si­ble large­ly due to May­bach tech­nol­o­gy. Also on board was May­bach assem­bly inspec­tor Max Stark, who mon­i­tored the pow­er trans­mis­sion from the May­bach engines to the dri­ve axles.

Kruck­en­berg train with the inscrip­tion „215 km/​h“. In the pic­ture, Max Stark with a del­e­ga­tion from the Grün­felde test­ing depart­ment of the Deutsche Reichs­bahn. Pho­to: Col­lec­tion of the Wil­helm and Karl May­bach Foundation.

The high-per­for­mance May­bach engines not only demon­strat­ed their reli­a­bil­i­ty under extreme con­di­tions but once again under­scored the inno­v­a­tive strength of May­bach-Motoren­bau GmbH in the field of rail vehi­cles. How­ev­er, the record-break­ing run of the Kruck­en­berg Train was more than just a tech­ni­cal suc­cess it impres­sive­ly reflect­ed the era’s fas­ci­na­tion with speed and the seem­ing­ly omnipresent pio­neer­ing spir­it of May­bach engi­neer­ing on land, water, and in the air. Just two days after the spec­tac­u­lar record run, parts of the bogie broke again, lead­ing the project’s deci­sion-mak­ers to final­ly halt fur­ther test runs and dis­con­tin­ue the project. As a con­se­quence of World War II and the tur­moil of the post-war peri­od, the Kruck­en­berg Train SVT 137 155 was grad­u­al­ly scrapped. Today, the remain­ing parts of the Kruck­en­berg Train, along with the May­bach GO 6 engine, are on dis­play at the Verkehrsmu­se­um Dresden.

Pow­er­head (frag­ment) with May­bach GO 6 engine at the Dres­den Trans­port Muse­um. Pho­to: Peter S. (CC BY 3.0).

Maybach’s expe­ri­ence in build­ing high-per­for­mance rail­car engines was already evi­dent in 1933 with the so-called „Fly­ing Ham­burg­er” (SVT 877), Germany’s first high-speed rail­car for express ser­vice. With its ele­gant design and abil­i­ty to achieve high speeds almost effort­less­ly, it became a sym­bol of future rail­way mobil­i­ty in the 1930s. The jour­neys of the „Fly­ing Ham­burg­er“ cap­ti­vat­ed not only with speed but also with the per­fect sym­bio­sis of tech­nol­o­gy, design, and comfort.

The „Fly­ing Ham­burg­er” was already equipped with May­bach GO 5 engines — the very engines that were lat­er fur­ther devel­oped as the „GO 6“ used in the Kruck­en­berg Train. Dur­ing its maid­en jour­ney, the „Fly­ing Ham­burg­er” reached a top speed of 160 km/​h, impres­sive­ly demon­strat­ing that the advance­ment of May­bach rail­way engines sig­naled the end of the steam loco­mo­tive era. Rail­way experts, how­ev­er, know that as ear­ly as 1923, May­bach-Motoren­bau GmbH, in col­lab­o­ra­tion with „Eisen­bahn-Verkehrs-AG Wis­mar” (EVA), intro­duced the first diesel-pow­ered rail­car, thus herald­ing the decline of the steam loco­mo­tive age. The Deutsche Reichs­bahn pur­chased sev­er­al EVA-May­bach rail­cars at the time.

The tech­ni­cal achieve­ments of the Fly­ing Ham­burg­er and the Kruck­en­berg Train ulti­mate­ly laid the foun­da­tion for numer­ous lat­er devel­op­ments in the high-speed sec­tor. The com­bi­na­tion of pow­er­ful diesel engines and aero­dy­nam­ic vehi­cle struc­tures gained world­wide recog­ni­tion. Many of the tech­ni­cal con­cepts test­ed in the Kruck­en­berg Train were incor­po­rat­ed into lat­er gen­er­a­tions of rail­cars, includ­ing the famous VT 08 and, lat­er, the inter­ci­ty diesel rail­cars of the 1970s. The SVT 137 155 was thus not just a record-break­ing train but a cru­cial step in the evo­lu­tion of high-speed rail trans­port. With­out the engine tech­nol­o­gy of May­bach-Motoren­bau GmbH, this ground­break­ing devel­op­ment in rail­way mobil­i­ty his­to­ry would not have been possible.

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