Our Maybach History “Schaudepot” Project has Reached a New Milestone. (Ger | Eng)

An die Arbeit! Unser Pro­jekt „Schaude­pot“ zur May­bach-Geschichte hat einen Meilen­stein erreicht.

Jet­zt heißt es „Ärmel hochkrem­peln und anpack­en“: Nach inten­siv­en Pla­nungs­ge­sprächen und Auswahlver­fahren haben wir einen Meilen­stein erre­icht und einen renom­mierten, lokalen Muse­ums­gestal­ter mit der Umset­zung unseres Schaude­pot-Konzeptes beauf­tragt. Mit sein­er Exper­tise wer­den wir in den kom­menden Monat­en daran arbeit­en, die May­bach-Geschichte im Rah­men ein­er anspruchsvollen und attrak­tiv­en Szenografie inmit­ten des Stadtzen­trums von Friedrichshafen zu präsen­tieren, um ein vielschichtiges Pub­likum zu begeis­tern. Ob als Meet­ing Point für May­bach-Enthu­si­as­ten und Kul­tur­touris­ten aus aller Welt, oder als Raum für die regionale Kinder- und Jugend­bil­dung: Wir set­zen auf ein mod­u­lares Prinzip, das viel­seit­ige Nutzungsmöglichkeit­en eröffnet – und eine Brücke schlägt von den bahn­brechen­den May­bach-Erfind­un­gen „zu Lande, zu Wass­er und in der Luft“ bis hin zu ihrem spür­baren Ein­fluss auf unsere heutige Lebenswelt.

Viele Arbeitss­chritte ste­hen noch bevor: Zunächst wer­den die Räum­lichkeit­en aus­ge­baut und mit mod­ern­er Muse­um­stech­nik verse­hen. Unzäh­lige Schnittstellen zwis­chen den Gew­erken und dem kura­torischen Konzept müssen vorge­plant wer­den. Denn von Anfang an wer­den zum Beispiel Stro­man­schlüsse für das Beleuch­tungssys­tem oder die Medi­en­sta­tio­nen an den richti­gen Stellen in den Grun­dris­sen und Planze­ich­nun­gen vorge­se­hen. High­light-Objek­te aus der umfan­gre­ichen Samm­lung wer­den kura­torisch in sin­nvolle Zusam­men­hänge gebracht für ein span­nen­des und inter­ak­tives Sto­ry­telling. Die Anord­nung der Exponate mit illus­tri­eren­dem Begleit­ma­te­r­i­al wird sorgfältig aus­getüftelt und mün­det in einem Drehbuch für die ver­schiede­nen The­men­rundgänge. Eine gute Dra­maturgie hil­ft dabei, dass einzelne Besuch­er diesel­ben span­nen­den Ent­deck­un­gen machen kön­nen wie Schüler oder andere Grup­pen bei Work­shops und Führun­gen mit Museumspädagogen.

Außer­dem sind Texte zu ver­fassen, bevor sie lek­to­ri­ert und in ein attrak­tives Lay­out gebracht wer­den. Dabei soll das Fach­wis­sen inter­es­sant und abwech­slungsre­ich ver­mit­telt wer­den. Kein leicht­es Unter­fan­gen: Wie bringt man Regal­me­ter faszinieren­der Tech­nikgeschichte auf les­bare Objek­tschilder und Texttafeln mit begren­zter Zeichen­zahl? Alle Muse­ums­fach­leute ken­nen diese Her­aus­forderung, denn nie­mand möchte eine Tex­twüste besichti­gen. Zum Glück sagen Bilder mehr als Worte: Aus unzäh­li­gen Fotografien unser­er Bild­daten­banken wer­den die besten Bilder zur May­bach-Geschichte aus­gewählt und ges­can­nt, wobei Bild­nutzungsrechte zu berück­sichti­gen sind. All diese Arbeitsvorgänge find­en sich in umfan­gre­ichen Daten­lis­ten wieder – denn ohne Struk­tur lässt sich ein solch­es Pro­jekt nicht real­isieren. Meilen­steine wer­den definiert, Auf­gaben zugeteilt, Fris­ten geset­zt, Meet­ings geplant und Pro­tokolle geschrieben und verteilt. Ver­trauensvolle Kom­mu­nika­tion auf allen Ebe­nen, ein offen­er Aus­tausch und viel Team­spir­it sor­gen für das pro­duk­tive Arbeit­skli­ma im Team des May­bach-Schaude­pots. Dabei arbeit­en die Muse­um­sprofis unter Hochdruck, denn die meis­ten Prozesse laufen par­al­lel: Die Öffentlichkeit­sar­beit ist frühzeit­ig zu pla­nen, damit inter­essierte Besuch­er rechtzeit­ig vor der Eröff­nung alle Infor­ma­tio­nen erhal­ten auf Home­page, Fly­ern, Plakat­en und auf Social Media. Viele Emails gehen hin und her zwis­chen allen Pro­jek­t­beteiligten, und es ist sehr befriedi­gend, immer wieder das Häkchen „erledigt“ in der lan­gen To Do-Liste des Pro­jek­t­plans zu setzten.

Sobald baulich alles fer­tiggestellt und die Ausstel­lungs­fläche mit Vit­ri­nen und Mobil­iar bestückt ist, ziehen die Exponate ein und wer­den von fachkundi­gen Hän­den am vorge­se­henen Platz instal­liert. Lange vorher nehmen jedoch Experten die his­torischen Zeitzeug­nisse in Augen­schein, erstellen Zus­tand­spro­tokolle und führen not­falls Restau­rierun­gen durch, denn der kon­ser­va­torische Schutz ist für jede muse­ale Ein­rich­tung das ober­ste Gebot.

Als gute Gast­ge­ber möcht­en wir an alles denken, um dem Pub­likum unseres Schaude­pots einen angenehmen Besuch bei uns zu bere­it­en. Doch wo leg­en die Gäste eigentlich ihre Garder­obe ab? Wer benötigt eine Sehhil­fe oder eine Sitzgele­gen­heit? Wie find­en die Besuch­er sich schnell zurecht, um entspan­nt einzu­tauchen in eine Geschichte von Mobil­ität und Inno­va­tion, die unsere Welt bis heute prägt? Wie kön­nen wir sie inspiri­eren, um am Beispiel von Wil­helm und Karl May­bach über das eigene kreative Poten­tial auch in widri­gen Zeit­en nachzu­denken? Für viele dieser Fra­gen gibt es her­vor­ra­gende Stan­dards im Muse­ums­man­age­ment und der muse­alen Päd­a­gogik, doch viele Auf­gaben kön­nen nur indi­vidu­ell gelöst wer­den. Und das macht richtig viel Spaß, denn unser Ziel ist es, möglichst viele ehe­ma­lige „May­bäch­ler“ und Fans der Tech­nik- und Kul­turgeschichte bei uns begrüßen zu dür­fen. Auf ein Event freuen wir uns beson­ders: Das 10jährige Jubiläum des Fre­un­deskreis­es May­bach Muse­um e. V. in diesem Jahr möcht­en wir natür­lich am lieb­sten gemein­sam in unserem neuen Schaude­pot feiern.

Wir hal­ten Sie auf dem Laufend­en, wie wir vorankom­men. Bleiben Sie gespannt!




Let’s get to work! Our May­bach his­to­ry “Schaude­pot” project has reached a new milestone.

Now it’s time to roll up our sleeves and get to work: After inten­sive plan­ning dis­cus­sions and a selec­tion process, we have reached a sig­nif­i­cant mile­stone and com­mis­sioned a renowned, local muse­um design­er to imple­ment our Schaude­pot con­cept. With his exper­tise, we will be work­ing over the com­ing months to present the May­bach sto­ry in a sophis­ti­cat­ed and attrac­tive scenog­ra­phy in the heart of Friedrichshafen’s city cen­ter to inspire a diverse audi­ence. Whether as a meet­ing point for May­bach enthu­si­asts and cul­tur­al tourists from all over the world, or as a space for region­al chil­dren and youth edu­ca­tion: We rely on a mod­u­lar prin­ci­ple that opens up a wide range of pos­si­ble uses — and builds a bridge from the ground­break­ing May­bach inven­tions “on land, at sea and in the air” to their tan­gi­ble influ­ence on the world we live in today. We will reveal more about this shortly.

There are still many steps ahead: first of all, the premis­es will be fit­ted out and equipped with mod­ern muse­um tech­nol­o­gy. Count­less inter­faces between the trades and the cura­to­r­i­al con­cept must be tak­en into account. For exam­ple, pow­er con­nec­tions for the light­ing sys­tem or the media sta­tions are planned in the right places in the floor plans and draw­ings right from the start. High­light objects from the exten­sive col­lec­tion are curat­ed into mean­ing­ful con­texts for excit­ing sto­ry­telling. The arrange­ment of the exhibits with accom­pa­ny­ing illus­tra­tive mate­r­i­al is care­ful­ly worked out and results in a script for the var­i­ous themed tours. Good dra­matur­gy helps to ensure that indi­vid­ual vis­i­tors can make the same excit­ing dis­cov­er­ies as school­child­ren or oth­er groups dur­ing work­shops and guid­ed tours with muse­um educators.

Texts also have to be writ­ten before they are proof­read and put into an attrac­tive lay­out. The aim is to con­vey spe­cial­ist knowl­edge in an inter­est­ing and var­ied way. Not an easy task: How do you get meters of fas­ci­nat­ing tech­ni­cal his­to­ry onto leg­i­ble object signs and text pan­els with a lim­it­ed num­ber of char­ac­ters? All muse­um experts are famil­iar with this chal­lenge, because nobody wants to vis­it a desert of text. For­tu­nate­ly, pic­tures speak loud­er than words: the best images of May­bach his­to­ry are select­ed and scanned from count­less pho­tographs in our image data­bas­es, where­by image usage rights must be clar­i­fied. All these work process­es are reflect­ed in exten­sive data sheets — because with­out struc­ture, a project like this can­not be real­ized. Mile­stones are defined, tasks assigned, dead­lines set, meet­ings sched­uled, and min­utes writ­ten and dis­trib­uted. Trust­ing com­mu­ni­ca­tion at all lev­els, an open exchange and a lot of team spir­it ensure a pro­duc­tive work­ing atmos­phere in the team at the May­bach show depot. The muse­um pro­fes­sion­als work under high pres­sure, as most of the process­es run in par­al­lel: pub­lic rela­tions work needs to be planned well in advance so that inter­est­ed vis­i­tors receive all the infor­ma­tion on the web­site, fly­ers, posters and on social media in good time before the open­ing. Many emails go back and forth between all those involved in the project, and it is very sat­is­fy­ing to keep tick­ing the “done” box in the long to-do list of the project plan.

As soon as every­thing is struc­tural­ly com­plete and the exhi­bi­tion space is equipped with dis­play cas­es and fur­ni­ture, the exhibits move in and are installed in their des­ig­nat­ed place by skilled hands. Long before this, how­ev­er, experts inspect the his­tor­i­cal arte­facts, draw up con­di­tion reports and car­ry out restora­tion mea­sures if nec­es­sary, as con­ser­va­tion pro­tec­tion is the top pri­or­i­ty for any muse­um facility.

As good hosts, we want to think of every­thing to ensure that our Schaude­pot vis­i­tors have a pleas­ant time. But where do guests actu­al­ly leave their clothes? Who needs a vision aid or a place to sit? How can vis­i­tors quick­ly find their way around so that they can relax and immerse them­selves in a his­to­ry of mobil­i­ty and inno­va­tion that still shapes our world today? How can we inspire them to use the exam­ple of Wil­helm and Karl May­bach to reflect on their own cre­ative poten­tial, even in adverse times? There are excel­lent stan­dards in muse­um man­age­ment and muse­um edu­ca­tion for many of these ques­tions, but many tasks can only be solved indi­vid­u­al­ly. And that’s a lot of fun, because our aim is to wel­come as many for­mer “May­bäch­ler” and fans of tech­no­log­i­cal and cul­tur­al his­to­ry as pos­si­ble. We are par­tic­u­lar­ly look­ing for­ward to one event: we would of course like to cel­e­brate the 10th anniver­sary of the Fre­un­deskreis May­bach Muse­um e. V. togeth­er in our new show depot this year.

We will keep you up to date on how we are pro­gress­ing. Stay tuned!

Leave a Reply

Your email address will not be published.

Shopping cart0
There are no products in the cart!
Continue shopping
0

Share This

Copy Link to Clipboard

Copy