Kulturarbeit lebt von gutem Handwerk | Cultural work thrives on good craftsmanship (Ger | Eng)

Neues von der May­bach Schaudepot-Baustelle

In den ver­gan­genen Monat­en sind wir mit den Arbeit­en am May­bach Schaude­pot in Friedrichshafen sehr gut vor­angekom­men und laden daher zu einem weit­eren Blick hin­ter die Kulis­sen ein.

Ein wichtiges Anliegen war uns von Anfang an die Neugestal­tung der Ein­gangssi­t­u­a­tion. Damit wir kün­ftig bei Bedarf auch größere his­torische Objek­te prob­lem­los in die Räum­lichkeit­en ein­brin­gen und der Öffentlichkeit präsen­tieren kön­nen, wurde die gesamte Fas­sade umge­baut: Eine kom­plett neue Glas­front mit bre­it­en Türen zeigt nun ein mod­ernisiertes Erschei­n­ungs­bild und bietet zudem eine erweit­erte Funk­tion­al­ität. Mit dem Ergeb­nis sind wir sehr zufrieden und wer­den die neue Fläche kün­ftig auch für die Außenkom­mu­nika­tion nutzen. Denn unser Schaude­pot mit­ten in der Fußgänger­zone von Friedrichshafen soll als attrak­tiv­er Anziehungspunkt für Gäste von nah und fern in Erschei­n­ung treten und optisch neugierig machen auf die Präsen­ta­tion unser­er The­men im Innen­raum. Unser Gestal­ter ist bere­its dabei, erste Ideen zu skizzieren.

Die Fas­sade vor den Räum­lichkeit­en unseres kün­fti­gen Schaude­pots wurde kom­plett umgebaut.

Für den Ein­bau der neuen Türen mussten sog­ar die Pflaster­steine vor der Fas­sade ent­fer­nt und zwis­chen­ge­lagert wer­den. Für das Pro­jek­t­team kam dabei nicht nur ein Haufen Steine zusam­men: Wir lesen das Bild auch als metapho­rischen Ver­weis auf die vie­len Meilen­steine, die wir bish­er gemein­sam auf unserem Weg zum Schaude­pot erre­icht haben. Über all die sicht­baren Fortschritte freuen wir uns und wis­sen, dass wir diese den zuver­läs­si­gen Fach­be­trieben mit ihren hochkom­pe­ten­ten Tech­nikern und Handw­erk­ern zu ver­danken haben. Ein­mal mehr sehen wir, dass hin­ter guter muse­al­er Kul­tur­ar­beit stets auch erfahrenes Handw­erk mit zum Teil jahrhun­derteal­ten Tra­di­tio­nen und einem hohen Eige­nanspruch an Qual­ität ste­ht. Wir sind voller Lob für das Engage­ment und die opti­male Zusam­me­nar­beit der Gew­erke untere­inan­der. Sie machen alles möglich, um Ter­mine auch kurzfristig einzuricht­en und den Abschluss der Arbeit­en zu beschle­u­ni­gen. All dies geschieht im Sinne der baldigen Eröff­nung des May­bach Schaude­pots für unsere Besucher.

Pflaster­steine vom alten Ein­gang erin­nern uns an die vie­len erre­icht­en Meilensteine.

Die neue Fas­sade ist fer­tig und wird vom Pro­jek­tleit­er der Fach­fir­ma begutachtet.

Mit hohem Arbeit­sein­satz wer­den auch die Decke, alle Wände und der Boden der Ausstel­lungs­fläche saniert. Dafür sind viele Arbeitss­chritte notwendig, wie etwa das Ent­fer­nen alter Vlies­reste, umfan­gre­ich­es Verspachteln und anschließen­des Abschleifen der Flächen oder auch Probeanstriche für die Abnahme des Far­bkonzeptes und die Bemusterung von Mate­ri­alien und Gestal­tungse­le­menten. Für unsere Trock­en­bauer ist es eine schein­bar müh­elose Selb­stver­ständlichkeit, auf Leit­ern und Ste­gen bal­ancierend ihr Tag­w­erk zu ver­richt­en, so dass wir nahezu stündlich erleben, wie schnell aus ein­er Baustelle eine saubere Hülle für den Auf­bau der Ausstel­lungs­bere­iche wird.

Die Trock­en­bauer und Maler bere­it­en die Decke für den Far­banstrich und den Ein­bau des Licht­sys­tems vor.

Anspruchsvoll sind auch die Bere­iche Elek­trik und IT, da die vie­len Schnittstellen einen hohen Grad an Pla­nungsreife erfordern. Schon jet­zt müssen sämtliche Anschlüsse für die Bespielung der Szenografie und die richtige Licht­stim­mung platziert wer­den. Regelmäßig stimmt sich daher unser Architekt mit dem Elek­trik­er ab oder fordert neue Planze­ich­nun­gen beim Muse­ums­gestal­ter zum Beispiel für das Licht­sys­tem an. So wird sichergestellt, dass die Verk­a­belung für alle denkbaren Nutzun­gen bere­it­gestellt wird. Auch hier ist die Fachkom­pe­tenz beein­druck­end, denn selb­st für knif­fe­lige Sit­u­a­tio­nen wer­den stets die richti­gen Lösun­gen gefun­den. Am Ende kommt es schließlich auch darauf an, dass die elek­trischen Anla­gen vom Per­son­al ein­fach und sich­er zu bedi­enen sind, um einen rei­bungslosen Betrieb zu gewährleis­ten. Wir nehmen diesen Sanierungsaufwand gern auf uns, da die Lage des kün­fti­gen Schaude­pots mit­ten im Friedrischafen­er Stadtzen­trum und in unmit­tel­bar­er Nähe zum Zep­pelin Muse­um unseren kün­fti­gen Gästen einen opti­malen Zugang ermöglichen wird.

Unser Architekt Christoph Län­gle von OLAAR GmbH stimmt mit dem Elek­trik­er (Vorder­grund) und dem Trock­en­bauer die Abschlus­sar­beit­en am Ein­gang ab.

Internes Pla­nungstr­e­f­fen und Aus­tausch mit dem Fre­un­deskreis May­bach Muse­um e. V.

Das Pro­jek­t­team trifft sich vor Ort, um gemein­sam Entschei­dun­gen zu tre­f­fen und die näch­sten Schritte zu pla­nen. Uli May­bach (vorne rechts) und Dr. Corin­na Basler (hin­ten rechts) sind eigens aus USA angereist, um das deutsche Team zu unter­stützen: His­torik­er David Pfef­fer (v. l.), Muse­ums­gestal­ter Raimund Doc­mac und Pro­jek­tko­or­di­na­torin Dr. Sylvia Wölfle (hin­ten links).

Allen Umset­zungsar­beit­en gehen inten­sive Pla­nun­gen und regelmäßige Tre­f­fen des inter­na­tionalen Pro­jek­t­teams voraus, damit wichtige Entschei­dun­gen direkt vor Ort getrof­fen wer­den kön­nen. Das Sta­di­um der reinen Konzep­tar­beit haben wir längst hin­ter uns gelassen und befind­en uns jet­zt auf der Ziel­ger­aden der Kon­struk­tion­sphase. Auf der Agen­da stand bei der let­zten Besprechung vor allem die Ver­ab­schiedung des Far­bkonzeptes für die räum­liche Insze­nierung des Schaude­pots. Hier­für hat Muse­ums­de­sign­er Raimund Doc­mac einen Muster­anstrich für Decke und Wand ver­an­lasst und Probedrucke sein­er Grafik­lay­outs mit­ge­bracht. Diese wur­den zur Begutach­tung platziert, um Tex­thier­ar­chien, Schrift­größen und Far­bkon­traste zu bew­erten. Erst wenn wir gewährleis­ten kön­nen, dass unter­schiedliche Besucher­grup­pen die Grafiken und Texte als wichtige Ver­mit­tlungsebene der May­bach-Geschichte gut wahrnehmen und lesen kön­nen, wird die Druck­freiga­be erteilt.

Probedrucke von Grafik­lay­outs wer­den an die Wand gebracht, um Kon­traste, Schrift­größen und das Far­bkli­ma zu begutachten.

Mit dem Fre­un­deskreis May­bach Muse­um e. V. auf der Baustelle

Die langjährige Zusam­me­nar­beit mit dem Fre­un­deskreis May­bach Muse­um e. V. bildet eine der wichtig­sten Grund­la­gen für die Real­isierung des Schaude­pots. Uli May­bach hat daher den Vor­stand des Fre­un­deskreis­es ein­ge­laden, sich vor Ort per­sön­lich ein Bild vom aktuellen Stand der Sanierungsar­beit­en zu ver­schaf­fen. Nach einem Aus­tausch in unseren Büroräu­men über diverse The­men fol­gte ein gemein­samer Rundgang auf der Schaude­pot-Baustelle. Denn nicht zulet­zt soll im kün­fti­gen Schaude­pot auch die 10jährige Vere­ins­geschichte des Fre­un­deskreis­es May­bach Muse­um e.V. gewürdigt wer­den, indem aus­gewählte High­light-Objek­te aus der beein­druck­enden Samm­lung des Fre­un­deskreis­es präsen­tiert werden.

Uli May­bach (Mitte) trifft sich per­sön­lich mit dem Vor­stand des Fre­un­deskreis­es May­bach Muse­um e. V., darunter Georg Schnep­per (l.) und Georg Ruetz (r.).

Muse­ums­gestal­ter Raimund Doc­mac führt den Vor­stand des Fre­un­deskreis­es May­bach Muse­um e. V. über die Baustelle und erläutert mith­il­fe dig­i­taler Visu­al­isierun­gen sein szenografis­ches Konzept.

Wir sind zuver­sichtlich, auch in den kom­menden Wochen und Monat­en große Fortschritte zu erzie­len, und hof­fen, als­bald die Eröff­nung pla­nen und kom­mu­nizieren zu kön­nen. Bis dahin hal­ten wir Sie weit­er auf dem Laufenden.

Fotos: May­bach Stiftung




News from the May­bach exhi­bi­tion depot con­struc­tion site

Over the past few months, we have made excel­lent progress with the work on the May­bach exhi­bi­tion depot in Friedrichshafen and would there­fore like to invite you to take anoth­er look behind the scenes.

From the out­set, redesign­ing the entrance area was an impor­tant con­cern for us. The entire façade has been rebuilt so that, in future, we will be able to bring larg­er his­tor­i­cal objects into the premis­es and present them to the pub­lic with­out any prob­lems: a com­plete­ly new glass front with wide doors now gives the build­ing a mod­ern­ized appear­ance and offers enhanced func­tion­al­i­ty. We are very sat­is­fied with the result and will also use the new space for exter­nal com­mu­ni­ca­tion in the future. Our dis­play depot in the mid­dle of Friedrichshafen’s pedes­tri­an zone is intend­ed to be an attrac­tive des­ti­na­tion for vis­i­tors from near and far, arous­ing their curios­i­ty about the pre­sen­ta­tion of our themes inside. Our design­er is already sketch­ing out ini­tial ideas.

The façade in front of our future exhi­bi­tion depot has been com­plete­ly renovated.

To install the new doors, even the paving stones in front of the façade had to be removed and tem­porar­i­ly stored. For the project team, this meant more than just a pile of stones: we also see the image as a metaphor­i­cal ref­er­ence to the many mile­stones we have achieved togeth­er on our way to the exhi­bi­tion depot. We are delight­ed with all the vis­i­ble progress and know that we owe it to the reli­able spe­cial­ist com­pa­nies with their high­ly com­pe­tent tech­ni­cians and crafts­men. Once again, we see that behind good muse­um cul­tur­al work there is always expe­ri­enced crafts­man­ship with tra­di­tions dat­ing back cen­turies in some cas­es and high stan­dards of qual­i­ty. We are full of praise for the com­mit­ment and opti­mal coöper­a­tion between the trades. They are doing every­thing pos­si­ble to set up appoint­ments at short notice and speed up the com­ple­tion of the work. All this is being done with a view to the ear­ly open­ing of the May­bach exhi­bi­tion depot for our visitors.

Paving stones from the old entrance remind us of the many mile­stones we have achieved.

The new façade is com­plete and is being inspect­ed by the project man­ag­er from the spe­cial­ist company.

The ceil­ing, all the walls, and the floor of the exhi­bi­tion area are also being ren­o­vat­ed with a great deal of effort. This requires many steps, such as remov­ing old fac­ing residues, exten­sive fill­ing and sub­se­quent sand­ing of the sur­faces, as well as test coat­ings for the approval of the col­or con­cept and the sam­pling of mate­ri­als and design ele­ments. For our dry­wallers, it seems effort­less and nat­ur­al to bal­ance on lad­ders and walk­ways as they go about their dai­ly work, so that we can see almost hourly how quick­ly a con­struc­tion site is trans­formed into a clean shell for the con­struc­tion of the exhi­bi­tion areas.

The dry­wallers and painters are prepar­ing the ceil­ing for paint­ing and the instal­la­tion of the light­ing system.

The elec­tri­cal and IT areas are also chal­leng­ing, as the many inter­faces require a high degree of detailed plan­ning. All con­nec­tions for the scenog­ra­phy and the right light­ing mood must be in place. Our archi­tect there­fore reg­u­lar­ly con­sults with the elec­tri­cian or requests new plans from the muse­um design­er, for exam­ple for the light­ing sys­tem. This ensures that the cabling is pro­vid­ed for all con­ceiv­able uses. Here, too, the pro­fes­sion­al com­pe­tence is impres­sive, as the right solu­tions are always found, even for tricky sit­u­a­tions. Ulti­mate­ly, it is also impor­tant that the elec­tri­cal sys­tems are easy and safe for staff to use in order to ensure smooth oper­a­tions. We are hap­py to take on this ren­o­va­tion work, as the loca­tion of the future exhi­bi­tion depot in the cen­ter of Friedrichshafen and in the imme­di­ate vicin­i­ty of the Zep­pelin Muse­um will pro­vide our future guests with opti­mal access.

Our archi­tect Christoph Län­gle from OLAAR GmbH coor­di­nates the final work on the entrance with the elec­tri­cian (fore­ground) and the dry­wall installer.

Inter­nal plan­ning meet­ing and exchange with the Cir­cle of Friends May­bach Muse­um Association

The project team meets on site to make joint deci­sions and plan the next steps. Uli May­bach (front right) and Dr. Corin­na Basler (back right) have trav­eled from the USA specif­i­cal­ly to sup­port the Ger­man team: his­to­ri­an David Pfef­fer (left), muse­um design­er Raimund Doc­mac, and project coör­di­na­tor Dr. Sylvia Wölfle (back left).

All imple­men­ta­tion work has been pre­ced­ed by inten­sive plan­ning and reg­u­lar meet­ings of the inter­na­tion­al project team so that impor­tant deci­sions can be made direct­ly on site. We have long since left the con­cep­tu­al stage behind us and are now in the final stages of the con­struc­tion phase. The main item on the agen­da at the last meet­ing was the approval of the col­or con­cept for the spa­tial design of the exhi­bi­tion depot. To this end, muse­um design­er Raimund Doc­mac arranged for a sam­ple coat of paint to be applied to the ceil­ing and walls and brought along test prints of his graph­ic lay­outs. These were placed for review in order to eval­u­ate text hier­ar­chies, font sizes, and col­or con­trasts. Only when we can ensure that dif­fer­ent vis­i­tor groups can eas­i­ly per­ceive and read the graph­ics and texts as an impor­tant means of com­mu­ni­cat­ing the his­to­ry of May­bach will the print approval be granted.

Test prints of graph­ic lay­outs are placed on the wall to assess con­trasts, font sizes, and col­or schemes.

With the Cir­cle of Friends May­bach Muse­um Asso­ci­a­tion at the con­struc­tion site

The long-stand­ing col­lab­o­ra­tion with the Cir­cle of Friends May­bach Muse­um Asso­ci­a­tion is one of the most impor­tant foun­da­tions for the real­iza­tion of the exhi­bi­tion depot. Uli May­bach there­fore invit­ed the asso­ci­a­tion’s board to vis­it the site and see the cur­rent sta­tus of the ren­o­va­tion work for them­selves. After a dis­cus­sion in our offices on var­i­ous top­ics, we took a tour of the exhi­bi­tion depot con­struc­tion site togeth­er. After all, the future show depot will also hon­or the 10-year his­to­ry of the Cir­cle of Friends May­bach Muse­um Asso­ci­a­tion by pre­sent­ing select­ed high­lights from the asso­ci­a­tion’s impres­sive collection.

Uli May­bach (cen­ter) meets per­son­al­ly with the board of the Friends of the May­bach Muse­um Asso­ci­a­tion, includ­ing Georg Schnep­per (left) and Georg Ruetz (right).

Muse­um design­er Raimund Doc­mac guides the board of the Cir­cle of Friends May­bach Muse­um Asso­ci­a­tion through the con­struc­tion site and explains his sceno­graph­ic con­cept with the aid of dig­i­tal visualizations.

We are con­fi­dent that we will con­tin­ue to make great progress in the com­ing weeks and months, and hope to be able to plan and announce the open­ing soon. Until then, we will keep you up to date.

Pho­tos: May­bach Foundation

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