Soft Opening at the Maybach Schaudepot: In May 2026, our first guests and our team celebrate the completion of the renovation and a special anniversary (Ger | Eng)

Monate­lang hat­te die Umbauphase in der Karl­straße 41 bere­its für Aufmerk­samkeit im Friedrichshafen­er Stadtzen­trum gesorgt. Wie in unseren vorherge­hen­den Blog­beiträ­gen berichtet, kündigten zunächst Porträts der berühmten Motorkon­struk­teure Wil­helm und Karl May­bach an der Fas­sade die muse­ale Ein­rich­tung neuer Räum­lichkeit­en an. Anschließend arbeit­eten zahlre­iche Gew­erke an den baulich-tech­nis­chen Gegeben­heit­en, bevor der Ausstel­lungsauf­bau fol­gen kon­nte. Bis Ende Mai wur­den die wesentlichen Meilen­steine erre­icht: Jet­zt war es uns wichtig, die Türen erst­ma­lig zu öff­nen und erste Gäste aus dem großen Kreis der May­bach-Weg­be­gleit­er, Enthu­si­as­ten und Unter­stützer willkom­men zu heißen: Das Team der May­bach Stiftung/​Foundation begrüßte im Namen der Fam­i­lie Schmid-May­bach und in Zusam­me­nar­beit mit dem Fre­un­deskreis May­bach Muse­um e.V. über 70 Gäste und lokale Pres­sev­ertreter, um im Rah­men eines „Soft Open­ings“ eine feier­liche Vorbesich­ti­gung des May­bach Schaude­pots mit aus­gewählten High­light-Objek­ten aus der Samm­lung zu präsentieren.

Das Team und die Gäste des May­bach Schaude­pots freuten sich, auch den Friedrichshafen­er Ober­bürg­er­meis­ter Simon Blüm­cke (Mitte) beim Soft Open­ing begrüßen zu dür­fen. Von links nach rechts: Mar­co Hen­nig, Dr. Corin­na Basler, David Pfef­fer, Ulrich Schmid-May­bach, Christoph Felder, Cather­ine Schmid-May­bach, Thomas Gessler, OB Simon Blüm­cke, Dr. Rolf Hanssen, Dr. Sylvia Wölfle, Raimund Doc­mac. Foto: May­bach Stiftung/​Felix Kästle

Bevor in den kom­menden Monat­en die weit­ere Bestück­ung der Depotvit­ri­nen fol­gt und das Ver­mit­tlungskonzept für den Zugang der Öffentlichkeit final­isiert wird, war es für Ulrich Schmid-May­bach von beson­der­er Bedeu­tung, sich frühzeit­ig gemein­sam mit sein­er Fam­i­lie bei langjähri­gen Wegge­fährten zu bedanken: Denn obwohl das Pro­jekt auss­chließlich aus Mit­teln der May­bach Stiftung bzw. May­bach Foun­da­tion finanziert wird, so ist den­noch das ehre­namtliche Engage­ment ein­er Vielzahl an May­bach-Begeis­terten unverzicht­bar für die Umsetzung.

In seinem Gruß­wort unter­strich Uli May­bach, wie sehr ihm und sein­er Fam­i­lie die Bewahrung des May­bach-Kul­turerbes am Herzen liegt – ganz im Sinne sein­er 2021 ver­stor­be­nen Mut­ter Irm­gard Schmid-May­bach. Mit der Ein­rich­tung des Schaude­pots sei man diesem Ziel nun einen großen Schritt nähergekom­men: „Das Soft Open­ing des Schaude­pots war für mich ein beson­ders bewe­gen­der Moment. Mit großer Freude und Dankbarkeit erfüllt es mich zu sehen, dass dieser Ort hier in Friedrichshafen eine dauer­hafte Heimat gefun­den hat. Das Schaude­pot schafft einen Raum für Erin­nerung, Begeg­nung und Inspi­ra­tion – und gibt bedeu­ten­der Geschichte ein Zuhause für kom­mende Generationen.“

Gestal­ter Raimund Doc­mac, Georg Ruetz vom Fre­un­deskreis May­bach Muse­um e. V., Dr. Sylvia Wölfle (May­bach Schaude­pot), Christoph Felder (Vor­standsvor­sitzen­der Fre­un­deskreis May­bach Muse­um e. V.), Dr. Corin­na Basler (May­bach Schaude­pot), David Pfef­fer (May­bach Schaude­pot) und Cather­ine Schmid-May­bach mit Ulrich Schmid-May­bach in den neuen Ausstel­lungsräu­men. Foto: May­bach Stiftung/​Felix Kästle

Ober­bürg­er­meis­ter Simon Blüm­cke würdigte in sein­er Ansprache die Ini­tia­tive der Nach­fahren von Wil­helm und Karl May­bach, Friedrichshafen­er Tech­nikgeschichte dort zu ver­ankern, wo sie ent­standen ist. Aus dem Vor­stand des Fre­un­deskreis­es May­bach Muse­um e.V. richtete Christoph Felder sein Wort an das Pub­likum und blick­te zurück auf die über 10jährige Samm­lungstätigkeit des Vere­ins und betont die pos­i­tive Zusam­me­nar­beit: Der Objek­tbe­stand des Fre­un­deskreis­es bildet die Basis für den Auf­bau des May­bach Schaude­pots, wobei die Inven­tarisierung und Erforschung der vielfälti­gen Zeitzeug­nisse eine fort­laufende gemein­same Auf­gabe von Stiftung und Fre­un­deskreis bleiben wird. Dr. Corin­na Basler von der May­bach Foun­da­tion mod­erierte das Pro­gramm und dank­te den Gästen und dem Team für die beson­dere Veranstaltung.

Ober­bürg­er­meis­ter Simon Blüm­cke durch­schnei­det gemein­sam mit Cather­ine Schmid-May­bach, Ulrich Schmid-May­bach (links) und Christoph Felder (rechts) das sym­bol­is­che Eröff­nungs­band vor dem May­bach Schaude­pot. Foto: May­bach Stiftung/​Felix Kästle

„Zu Lande, zu Wass­er und in der Luft“ lautet der the­ma­tis­che Dreik­lang dieser konzen­tri­erten ersten „Depot-Schau“, bei der drei sorgfältig kuratierte Vit­ri­nen den Blick auf beson­dere his­torische Exponate lenken und die Vielfalt der May­bach-Geschichte rund um den Motoren­bau ver­an­schaulichen. Eine run­dum­laufende Kulisse aus ver­schieb­baren, groß­for­mati­gen Grafiken mit Bildern und Tex­ten bietet reich­haltige Infor­ma­tio­nen von den ersten May­bach-Erfind­un­gen bis hin zur Marke mtu, die heute unter Rolls-Royce Pow­er Sys­tems firmiert.

Blick in das May­bach Schaude­pot und die aktuelle High­light-Ausstel­lung. Foto: May­bach Stiftung/​Felix Kästle

Vor 100 Jahren über­fliegen May­bach-Motoren den Nordpol

Das Datum der exk­lu­siv­en Vorbesich­ti­gung war nicht zufäl­lig gewählt, denn in diesem Jahr erin­nert die May­bach Stiftung an ein beson­deres Ereig­nis, das im Mai vor 100 Jahren weltweit für Furore sorgte: Auf ein­er großen Leucht­wand wird als visueller Auf­takt des Schaude­pots ein regel­recht­es May­bach-Aben­teuer erzählt: Am 12. Mai 1926 über­flog das ital­ienis­che Luftschiff Norge von Umber­to Nobile erst­ma­lig den geografis­chen Nord­pol. Wir haben über dieses spek­takuläre Ereig­nis bere­its aus­führlich in einem Blog­a­r­tikel berichtet: https://​may​bach​.org/​1​0​0​-​y​e​a​r​s​-​s​i​n​c​e​-​t​h​e​-​c​o​n​q​u​e​s​t​-​o​f​-​t​h​e​-​p​o​l​e​-​t​h​e​-​n​o​r​g​e​-​a​n​d​-​t​h​e​-​e​n​g​i​n​e​e​r​i​n​g​-​a​r​t​i​s​t​r​y​-​o​f​-​p​r​o​g​r​e​ss/

Die gewagte Expe­di­tion unter der Leitung des Polar­forsch­ers Roald Amund­sen wäre ohne den Antrieb des Luftschiffs durch drei May­bach Mb IVa Motoren über­haupt nicht möglich gewe­sen. Dieser für die Luft­fahrt entwick­elte Motortyp, für den Karl May­bach sein­erzeit auf dem Berg Wen­del­stein in den Bay­erischen Alpen sog­ar eine Test­sta­tion hat­te erricht­en lassen, war nicht nur der weltweit erste Höhen­mo­tor über­haupt, son­dern auf­grund sein­er Zuver­läs­sigkeit und Leis­tungs­fähigkeit hat­te diese Erfind­ung von May­bach maßge­blich zum Vor­drin­gen in neue geografis­che und wis­senschaftliche Dimen­sio­nen beigetragen.

Der langjährig für die mtu tätige Kon­struk­tion­sleit­er und Inge­nieur Georg Ruetz vom Fre­un­deskreis May­bach Muse­um e. V. erläutert Uli May­bach die beson­dere Kon­struk­tion des imposan­ten his­torischen May­bach-Höhen­mo­tors Mb VII aus dem Jahr 1918 (Lei­h­gabe von Rolls-Royce Solu­tions GmbH). Foto: May­bach Stiftung/​Felix Kästle

An Beispiel der Nord­polüber­querung zeigt sich, wie sehr Inge­nieurskun­st, Tech­nik- und Kul­turgeschichte miteinan­der ver­bun­den sind und wie facetten­re­ich die Ansatzpunk­te für die all­ge­meine Muse­um­späd­a­gogik sind. Daher arbeit­et das Team ein Führungskonzept für unter­schiedliche Besucher­grup­pen aus, um die Inter­essen eines vielschichti­gen Pub­likums anzusprechen.

Bei allen Vorhaben ist den Ver­ant­wortlichen eines wichtig: Das Schaude­pot soll his­torische Objek­te in einem muse­alen Kon­text präsen­tieren, doch der kon­ser­va­torische Schutz und die kura­torische Sorgfalt bei der Ein­bringung sind ger­ade bei ein­er neuen Ein­rich­tung wichtig. All das braucht seine Zeit, und die kom­menden Som­mer­monate wer­den nicht zulet­zt auch dafür genutzt, die neu ertüchtigten tech­nis­chen Anla­gen, ins­beson­dere das Kli­ma, auf Sta­bil­ität zu prüfen.

Ab Herb­st sollen Ange­bote für Führun­gen im May­bach Schaude­pot den öffentlichen Zugang ermöglichen. Ter­mine wer­den nach den diesjähri­gen Som­mer­fe­rien veröf­fentlicht. In der Zwis­chen­zeit kön­nen sich Inter­essierte auf der Home­page informieren https://​may​bach​.org/​s​c​h​a​u​d​e​p​ot/ oder uns via Email kon­tak­tieren: schaudepot@​maybach.​org. Außer­dem berichtet das Team weit­er­hin in regelmäßi­gen Blog­beiträ­gen über die kom­menden Arbeits­fortschritte und span­nende Maybach-Geschichten.

May­bach-Old­timer vor dem May­bach Schaude­pot begrüßen erste Gäste beim Soft Open­ing und lock­en Schaulustige an. Foto: May­bach Stiftung

Rück­blick in die Phase des End­spurts: Straff koor­diniert wur­den die Szenografie des Schaude­pots und die Instal­la­tion der mon­u­men­tal­en Grafiken fer­tiggestellt. Auch die Vit­ri­nen wur­den angeliefert und mit ersten High­lighto­b­jek­ten bestückt. Foto: May­bach Stiftung

Zum Finale unseres End­spurts gehörte das sorgfältige Ein­leucht­en der Ausstel­lung, indem die Licht­profis jeden Spot des muse­alen Beleuch­tungssys­tems auf die Exponate und die Grafikkulisse aus­richteten. Foto: May­bach Stiftung



Soft Open­ing at the May­bach Schaude­pot: In May 2026, our first guests and our team cel­e­brate the com­ple­tion of the ren­o­va­tion and a spe­cial anniversary 

For months, the trans­for­ma­tion work at Karl­straße 41 had already been draw­ing atten­tion in down­town Friedrichshafen. As report­ed in our pre­vi­ous blog posts, por­traits of the famous engine design­ers Wil­helm and Karl May­bach on the façade ini­tial­ly announced the collection’s move to its new premis­es. Sub­se­quent­ly, numer­ous trades worked on the struc­tur­al and tech­ni­cal aspects of the build­ing before the exhi­bi­tion could be set up. By the end of May, the key mile­stones had been reached: Now it was impor­tant for us to open our doors and wel­come our first guests from the large cir­cle of May­bach com­pan­ions, enthu­si­asts, and sup­port­ers: On behalf of the Schmid-May­bach fam­i­ly and in col­lab­o­ra­tion with the Fre­un­deskreis May­bach Muse­um e.V., the May­bach Foun­da­tion team wel­comed over 70 guests and local media rep­re­sen­ta­tives to a “soft open­ing” — a fes­tive pre­view of the May­bach Schaude­pot fea­tur­ing select­ed high­lights from the collection.

The team and guests at the May­bach Schaude­pot were delight­ed to wel­come Friedrichshafen’s Lord May­or Simon Blüm­cke (cen­ter) to the soft open­ing. From left to right: Mar­co Hen­nig, Dr. Corin­na Basler, David Pfef­fer, Ulrich Schmid-May­bach, Christoph Felder, Cather­ine Schmid-May­bach, Thomas Gessler, May­or Simon Blüm­cke, Dr. Rolf Hanssen, Dr. Sylvia Wölfle, Raimund Doc­mac. Pho­to: May­bach Foundation/​Felix Kästle

Before the dis­play cas­es are fur­ther stocked in the com­ing months and the edu­ca­tion­al con­cept for pub­lic access is final­ized, it was par­tic­u­lar­ly impor­tant to Ulrich Schmid-May­bach and his fam­i­ly to thank their long­time com­pan­ions at an ear­ly stage: Although the project is fund­ed exclu­sive­ly by the May­bach Stiftung and the May­bach Foun­da­tion, the vol­un­teer efforts of a large num­ber of May­bach enthu­si­asts are indis­pens­able to its implementation.

In his wel­com­ing remarks, Uli May­bach empha­sized how deeply the preser­va­tion of the May­bach cul­tur­al her­itage is close to his family’s hearts — in keep­ing with the wish­es of his moth­er, Irm­gard Schmid-May­bach, who passed away in 2021. With the estab­lish­ment of the exhi­bi­tion depot, he said, they have now tak­en a major step toward this goal: “The soft open­ing of the exhi­bi­tion depot was a par­tic­u­lar­ly mov­ing moment for me. It fills me with great joy and grat­i­tude to see that this place has found a per­ma­nent home here in Friedrichshafen. The exhi­bi­tion depot cre­ates a space for remem­brance, con­nec­tion, and inspi­ra­tion — and pro­vides a home for sig­nif­i­cant his­to­ry for future generations.”

Design­er Raimund Doc­mac, Georg Ruetz of the Friends of the May­bach Muse­um Assoc., Dr. Sylvia Wölfle (May­bach Schaude­pot), Christoph Felder (Chair­man of the Board of the Friends of the May­bach Muse­um Assoc.), Dr. Corin­na Basler (May­bach Schaude­pot), David Pfef­fer (May­bach Schaude­pot), and Cather­ine Schmid-May­bach with Ulrich Schmid-May­bach in the new exhi­bi­tion spaces. Pho­to: May­bach Foundation/​Felix Kästle

In his speech, Lord May­or Simon Blüm­cke praised the ini­tia­tive of the descen­dants of Wil­helm and Karl May­bach to anchor Friedrichshafen’s tech­no­log­i­cal his­to­ry in the very place where it orig­i­nat­ed. Christoph Felder, a mem­ber of the board of the Friends of the May­bach Muse­um Asso­ci­a­tion, addressed the audi­ence, look­ing back on more than 10 years of col­lect­ing activ­i­ties and empha­siz­ing the pos­i­tive col­lab­o­ra­tion: The Friends’ col­lec­tion forms the basis for the devel­op­ment of the May­bach Schaude­pot, although the cat­a­loging and research of these diverse his­tor­i­cal arti­facts will remain an ongo­ing joint effort between the Foun­da­tion and the Friends. Dr. Corin­na Basler of the May­bach Foun­da­tion mod­er­at­ed the pro­gram and thanked the guests and the team for this spe­cial event.

Lord May­or Simon Blüm­cke cuts the sym­bol­ic rib­bon togeth­er with Cather­ine Schmid-May­bach, Ulrich Schmid-May­bach (left), and Christoph Felder (right) in front of the May­bach Schaude­pot. Pho­to: May­bach Foundation/​Felix Kästle

“By land, by sea, by air” is the the­mat­ic tri­ad of this focused first “Depot Exhi­bi­tion,” in which three care­ful­ly curat­ed dis­play cas­es draw atten­tion to spe­cial his­tor­i­cal exhibits and illus­trate the diver­si­ty of Maybach’s his­to­ry in engine man­u­fac­tur­ing. A wrap­around back­drop of mov­able, large-for­mat graph­ics fea­tur­ing images and text pro­vides a wealth of infor­ma­tion, rang­ing from the ear­li­est May­bach inven­tions to the mtu brand, which today oper­ates under the name Rolls-Royce Pow­er Systems.

A view of the May­bach Schaude­pot and the cur­rent fea­tured exhi­bi­tion. Pho­to: May­bach Foundation/​Felix Kästle

100 Years Ago, May­bach Engines Flew Over the North Pole

The date of the exclu­sive pre­view was not cho­sen at ran­dom, as this year the May­bach Foun­da­tion is com­mem­o­rat­ing a spe­cial event that caused a world­wide sen­sa­tion in May 100 years ago: A large video wall serves as the visu­al pre­lude to the exhi­bi­tion, recount­ing a true May­bach adven­ture: On May 12, 1926, Umber­to Nobile’s Ital­ian air­ship Norge flew over the geo­graph­ic North Pole for the first time. We have already report­ed in detail on this spec­tac­u­lar event in a blog post: https://​may​bach​.org/​1​0​0​-​y​e​a​r​s​-​s​i​n​c​e​-​t​h​e​-​c​o​n​q​u​e​s​t​-​o​f​-​t​h​e​-​p​o​l​e​-​t​h​e​-​n​o​r​g​e​-​a​n​d​-​t​h​e​-​e​n​g​i​n​e​e​r​i​n​g​-​a​r​t​i​s​t​r​y​-​o​f​-​p​r​o​g​r​e​ss/

The dar­ing expe­di­tion, led by polar explor­er Roald Amund­sen, would not have been pos­si­ble at all with­out the airship’s propul­sion sys­tem — three May­bach Mb IVa engines. This type of engine, devel­oped for avi­a­tion — for which Karl May­bach had even had a test sta­tion built on Mount Wen­del­stein in the Bavar­i­an Alps — was not only the world’s first high-alti­tude engine, but, thanks to its reli­a­bil­i­ty and per­for­mance, Maybach’s inven­tion also con­tributed sig­nif­i­cant­ly to the explo­ration of new geo­graph­i­cal and sci­en­tif­ic frontiers.

Georg Ruetz, who worked for many years for the MTU com­pa­ny as a direc­tor of design engines, and is a mem­ber of the Friends of the May­bach Muse­um Assoc., explains to Uli May­bach the unique design of the impres­sive his­toric May­bach Mb VII high-alti­tude engine from 1918 (on loan from Rolls-Royce Solu­tions GmbH). Pho­to: May­bach Foundation/​Felix Kästle

The exam­ple of the North Pole cross­ing illus­trates just how close­ly engi­neer­ing, tech­nol­o­gy, and cul­tur­al his­to­ry are inter­twined, and how mul­ti­fac­eted the approach­es to gen­er­al muse­um edu­ca­tion can be. For this rea­son, the team is devel­op­ing a guid­ed tour con­cept tai­lored to dif­fer­ent vis­i­tor groups to appeal to the inter­ests of a diverse audience.

In all these projects, one thing is para­mount to those in charge: While the dis­play stor­age facil­i­ty is intend­ed to present his­tor­i­cal objects in a muse­um con­text, con­ser­va­tion mea­sures and cura­to­r­i­al care dur­ing instal­la­tion are par­tic­u­lar­ly impor­tant, espe­cial­ly for a new facil­i­ty. All of this takes time, and the com­ing sum­mer months will be used, among oth­er things, to test the sta­bil­i­ty of the new­ly upgrad­ed tech­ni­cal sys­tems, par­tic­u­lar­ly cli­mate control.

Start­ing this fall, guid­ed tours at the May­bach Schaude­pot will be offered to the pub­lic. Dates will be announced after this year’s sum­mer break. In the mean­time, any­one inter­est­ed can find more infor­ma­tion on our web­site at https://​may​bach​.org/​s​c​h​a​u​d​e​p​ot/ or con­tact us via email at schaudepot@​maybach.​org. The team will also con­tin­ue to post reg­u­lar blog entries about the progress of the work and excit­ing May­bach stories.

Clas­sic May­bach cars in front of the May­bach Schaude­pot wel­come the first soft-open­ing guests and attract passers­by. Pho­to: May­bach Foundation

A look back at the final sprint phase: The scenog­ra­phy of the exhi­bi­tion depot and the instal­la­tion of the mon­u­men­tal graph­ics were com­plet­ed under tight coör­di­na­tion. The dis­play cas­es were also deliv­ered and stocked with the first high­light objects. Pho­to: May­bach Foundation

The count­down of our final push involved the care­ful light­ing set­up for the exhi­bi­tion, dur­ing which pro­fes­sion­als adjust­ed every spot in the museum’s light­ing sys­tem to high­light the exhibits and the graph­ic back­drop. Pho­to: May­bach Foundation

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